Wie das PORT Gesundheitszentrum am Bosch Health Campus Primärversorgung multidisziplinär aufbaut und mit principa eine gemeinsame Dokumentation über alle Gesundheitsberufe schafft.
Am Bosch Health Campus in Stuttgart ist mit dem PORT Gesundheitszentrum ein Primärversorgungszentrum entstanden, eng verzahnt mit der Klinik. Weil in der Primärversorgung zunehmend Hausärzte fehlen, setzt das Zentrum auf ein multidisziplinäres Team, vor allem mit Community Health Nurses. Gesucht war ein Praxisverwaltungssystem, in dem alle Gesundheitsberufe gemeinsam dokumentieren.
Das PORT Gesundheitszentrum ist von null gestartet. Mit principa dokumentieren alle Gesundheitsberufe im Zentrum in einem gemeinsamen System, ohne Bruch in der Dokumentation. Für weitere Standorte zieht Mike Teske eine Lehre: früher ansetzen und die Prozesse strukturiert beschreiben, bevor sie digital abgebildet werden.
Es bringt nur Vorteile mit sich, wirklich ein einheitliches System zu haben. Man muss nur ein System betreuen und nicht sechs oder sieben unterschiedliche Praxisverwaltungssysteme.
Der Bosch Health Campus ist ein Zusammenschluss aus vier Bereichen: behandeln, forschen, bilden und fördern. Ich bin stellvertretender Geschäftsleiter am MVZ und Leiter des PORT Gesundheitszentrums, des Primärversorgungszentrums.
Für die Entscheidung, das Primärversorgungszentrum und dort Strukturen im engen Zusammenspiel mit der Klinik aufzubauen, war wichtig, dass wir zum einen die Expertise aus dem Klinikbereich nutzen. Zum anderen sehen wir in der Primärversorgung zunehmend weniger Hausärzte, und wir wollen uns multidisziplinär aufstellen, also mit unterschiedlichen Gesundheitsberufen, bei uns vor allem mit Community Health Nurses.
Der Vorteil, den wir hatten, ist: Wir sind wirklich von null gestartet. Anders machen würden wir wahrscheinlich die Herangehensweise, also wie früh wir ansetzen und wie strukturiert wir unsere Prozesse abbilden und beschreiben. Denn einfach nur zu digitalisieren macht noch keine guten Prozesse.
Für uns ist das ganz konkret im PORT Gesundheitszentrum täglich zu sehen. Wir haben das neue Berufsbild der Community Health Nurse eingeführt, und mit der Praxisverwaltungssoftware haben wir es geschafft, wirklich ein System zu finden, in dem wir eine gemeinsame Dokumentation über alle Gesundheitsberufe schaffen, die im Zentrum arbeiten. Wir haben dort keinen Bruch in der Dokumentation, und das ist in der Versorgung von Patienten extrem hilfreich.
Definitiv. Es bringt nur Vorteile mit sich, wirklich ein einheitliches System zu haben: die Möglichkeiten für die wirtschaftliche Steuerung, aber auch die Vereinheitlichung. Dazu kommt die geringere Ressourcenbindung, weil man nur ein System betreuen muss und nicht sechs oder sieben unterschiedliche Praxisverwaltungssysteme. Das ist extrem ressourcen- und kostensparend.
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