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Ambulant

principa.Basis

Ernährungsmedizin

Bodymed AG mit principa

Wie die Bodymed AG mit principa als gemeinsamer Plattform-Basis ambulante und stationäre Versorgung verbindet und Ärzten mehr Zeit für ihre Patienten verschafft.

Einrichtung

Ernährungsmedizinisches Versorgungsnetzwerk mit bundesweitem Versorgungsvertrag (§ 140) mit der DAK Gesundheit

Herausforderung

Brüche zwischen ambulanter und stationärer Versorgung und eine fehlende durchgehende Dokumentation

Lösung

Das cloudbasierte Portal MyBodymed auf Basis von principa, mit einer gemeinsamen Datenbasis für alle Beteiligten

Ergebnis

Ein durchgehender Behandlungspfad mit weniger Doppeluntersuchungen und mehr Zeit am Patienten

Ausgangslage

Im Gesundheitswesen verschmelzen ambulante und stationäre Versorgung zunehmend, doch an den Übergängen entstehen Brüche. Patienten wechseln aus der stationären Behandlung in den ambulanten Bereich, und an jeder Schnittstelle drohen Informationsverluste und Doppeluntersuchungen. Ein Beispiel ist die bariatrische Operation: Damit der Medizinische Dienst sie genehmigt, muss ein strukturierter, dokumentierter Abnehmversuch nachgewiesen werden. Genau diese durchgehende Dokumentation fehlt in der Praxis häufig.

Die Umstellung

Bodymed setzt mit dem cloudbasierten Portal MyBodymed auf principa als gemeinsame technologische Basis. Weil beide Systeme auf der gleichen Grundstruktur aufbauen, sind Schnittstellen und Datenaustausch von Beginn an gelöst. Im Behandlungsfall werden alle Daten an einer Stelle gesammelt: von der ambulanten Vorbereitung über den Klinikaufenthalt bis zur Nachbetreuung. Über den Browser können auch der Hausarzt und weitere Beteiligte ihre Daten direkt eintragen. So entsteht eine gemeinsame Datenbasis, auf die jeder Berechtigte mit den passenden Zugriffsrechten zugreift.

„Der Patient bekommt eine bessere Qualität, und wir können am Ende sogar Kosten senken. Und wer principa nutzt, spart Zeit."

Dr. Hardy Walle, Internist und Vorstand der Bodymed AG

Im Gespräch mit

Dr. Hardy Walle, Internist und Vorstand der Bodymed AG

Wie ist Bodymed entstanden?

Bodymed entstand vor rund 25 Jahren in meiner Arztpraxis. Gemeinsam mit meiner Frau hatte ich Ernährungsberatung angeboten und aus dem Bedarf meiner Patienten ein eigenes Konzept entwickelt. Das war so erfolgreich, dass Kollegen auf mich zukamen. Daraus entstand zunächst eine Firma und später die Bodymed AG.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag heute aus?

Ich kümmere mich um die Weiterentwicklung des Konzepts, beantworte medizinische Fachfragen und pflege die Kontakte zu den Krankenkassen. Außerdem halte ich viele Schulungen für Ärzte. Aktuell haben wir einen bundesweit gültigen Versorgungsvertrag nach § 140 mit der DAK Gesundheit geschlossen. Dazu bin ich auf vielen Veranstaltungen unterwegs und stelle Ernährungsmedizinern Bodymed vor.

Welche Rolle spielt principa für Bodymed?

Unser cloudbasiertes Portal MyBodymed ist von principa abgeleitet. Damit verwalten wir die Verträge, rechnen ab und werten die Behandlungen aus. Weil Bodymed und principa auf der gleichen Grundstruktur aufbauen, ist der Datenaustausch über die verschiedenen Schnittstellen von vornherein gelöst, und das Ganze läuft datenschutzkonform in der Cloud.

Wo sehen Sie den größten Nutzen einer gemeinsamen Datenbasis?

In der Versorgung wachsen ambulanter und stationärer Bereich immer stärker zusammen. Wenn alle Beteiligten auf der gleichen Basis arbeiten, lassen sich ambulante, stationäre und rehabilitative Schritte verketten. Besonders im MVZ, wo viele Ärzte zusammenarbeiten, entsteht so ein durchgehender Behandlungspfad: keine Doppeluntersuchungen, keine Reibungsverluste an den Schnittstellen und keine verlorenen Daten. Jeder Berechtigte kann den Prozess jederzeit einsehen und steuern.

Was bringt das den Patienten?

Die Behandlungsqualität steigt spürbar. Die Patienten sehen ihren eigenen Verlauf, etwa wie das Gewicht sinkt oder sich die Laborwerte verbessern, und das motiviert sehr. Erst gestern hatte ich einen Fall, bei dem der HbA1c-Wert von 8,5 auf 6,9 gesunken ist, obwohl wir die Medikamente bereits halbiert hatten. Am Ende profitieren alle: Der Patient bekommt eine bessere Qualität, wir senken Kosten, und wer mit dem System arbeitet, spart Zeit.

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