Standard-Aktenordner beim Patientenaufruf
Beim Öffnen einer Patientenakte stellt sich eine einfache, aber wichtige Frage: In welchem Aktenordner möchte ich starten?
Ohne besondere Einstellung merkt sich principa automatisch den zuletzt geöffneten Aktenordner. Beim nächsten Patientenaufruf wird genau dieser Aktenordner erneut geöffnet. Für manche Arbeitsweisen ist das sinnvoll. Für andere führt es dazu, dass zunächst in den gewünschten Aktenordner gewechselt werden muss.
Mit dem Standard-Aktenordner lässt sich dieses Verhalten gezielt steuern.
Was ist der Standard-Aktenordner in principa?
Der Standard-Aktenordner ist eine benutzerspezifische Einstellung. Sie legt fest, welcher Aktenordner beim regulären Patientenaufruf automatisch geöffnet wird.
Wird kein Standard-Aktenordner definiert, greift die Logik des zuletzt geöffneten Aktenordners. principa öffnet beim nächsten Patientenaufruf den zuletzt verwendeten Aktenordner.
Wird ein fester Standard-Aktenordner festgelegt, öffnet sich beim Patientenaufruf immer genau dieser Aktenordner. Die Logik des zuletzt geöffneten Aktenordners wird dadurch bewusst ersetzt.
Wichtig ist die klare Abgrenzung: Der Standard-Aktenordner greift ausschließlich beim regulären Patientenaufruf. Bei der administrativen Neuaufnahme wird kein definierter Standard-Aktenordner automatisch geöffnet.

Wann ist ein Standard-Aktenordner sinnvoll?
Ob ein Standard-Aktenordner sinnvoll ist, hängt von der täglichen Arbeitsweise ab.
Wer regelmäßig zwischen verschiedenen Aktenordnern wechselt, kann von der Logik des zuletzt geöffneten Aktenordners profitieren. principa stellt automatisch den zuletzt genutzten Aktenordner wieder bereit.
Wer dagegen überwiegend in einem bestimmten Aktenordner arbeitet, profitiert von einem festen Standard-Aktenordner. Der gewünschte Aktenordner steht beim Patientenaufruf sofort zur Verfügung, unabhängig davon, welcher Aktenordner zuvor geöffnet war.
Die Entscheidung sollte sich daher an der eigenen principa Nutzung orientieren.
Beispiele zur besseren Einordnung
Beispiel 1
Eine Ärztin dokumentiert überwiegend in der Karteikarte. Ohne definierten Standard-Aktenordner öffnet sich beim Patientenaufruf der zuletzt genutzte Aktenordner. Das kann ein Labor-Aktenordner oder die Medikationsliste sein. Zunächst muss jedoch in die Karteikarte gewechselt werden.
Wird die Karteikarte wiederum als Standard-Aktenordner festgelegt, öffnet sich beim Patientenaufruf automatisch stets dieser Aktenordner. Die Dokumentation kann direkt beginnen.
Beispiel 2
Ein Mitarbeiter im Abrechnungsbereich arbeitet dagegen vorrangig in einem anderen Aktenordner, so zum Beispiel Abrechnung. Für ihn kann genau daher der Aktenordner Abrechnung als Standard sinnvoll sein oder dieser bleibt bewusst bei der Logik des zuletzt geöffneten Aktenordners.
Standard-Aktenordner: Einstellung in principa ändern
Die Einstellung erfolgt benutzerspezifisch im Benutzerbereich.
Nach dem principa Login klicken Sie oben rechts auf Ihren Benutzernamen. Im geöffneten Menü wählen Sie Einstellungen und anschließend den Kontext „Mein Benutzer“.
Im nachfolgenden Bereich „Anzeige und Bedienung“ finden Sie unter Standard Navigation das Feld Patienten Aktenordner. Dort legen Sie mit Hilfe des Dropdown fest, welcher Standard-Aktenordner in der Patientenakte automatisch geöffnet werden soll.
Wichtig: Diese Einstellung gilt ausschließlich für den jeweiligen Benutzer und beeinflusst keine anderen principa Anwender.
Falls diese benutzerbezogenen Einstellungen für Ihre Nutzer deaktiviert ist, haben Sie die Möglichkeit, das entsprechende Recht über die folgende Berechtigungsrolle zu vergeben:
Kurzname: PCP_1_BENUTZEREINSTELLUNGEN
Langname: PCP Benutzerbezogene Einstellungen
Für Schnellleser: Die wichtigsten Aspekte im Überblick
Für einen schnellen Überblick finden Sie nachfolgend die zentralen Aspekte in kompakter Listenform:
• Beim Patientenaufruf kann automatisch ein definierter Aktenordner geöffnet werden
• Ohne Einstellung merkt sich principa den zuletzt geöffneten Aktenordner
• Ein definierter Standard-Aktenordner ersetzt diese Logik bewusst
• Die Einstellung erfolgt benutzerspezifisch
• Die Funktion greift nicht bei der administrativen Neuaufnahme
• Ein passender Standard-Aktenordner reduziert Wechsel zwischen Aktenordnern
Fazit
Der Standard-Aktenordner beim Patientenaufruf ist eine gezielte Einstellung zur Steuerung der Patientenakte. Er ermöglicht es, bewusst festzulegen, welcher Aktenordner automatisch geöffnet wird oder bei der Logik des zuletzt geöffneten Aktenordners zu bleiben. Je nach Arbeitsweise entsteht so ein klarer und effizienter Ablauf beim Öffnen von Patientenakten.