Warum Bildschirmsperren im Praxisalltag wichtig sind
Im Praxisalltag wird der Arbeitsplatz häufig kurz verlassen. Ein Telefon klingelt, eine Rückfrage kommt dazwischen oder der Weg führt spontan ins Behandlungszimmer. In solchen Momenten bleiben Bildschirme oft unbeaufsichtigt zurück. Genau hier entsteht ein Risiko für sensible Patientendaten.
Die (automatische) Bildschirmsperre und die bewusste Abmeldung in principa helfen dabei, dieses Risiko zu reduzieren. Sie sorgen dafür, dass Informationen geschützt bleiben, ohne den Arbeitsfluss unnötig zu unterbrechen.
Sicherheit wird so zu einem festen Bestandteil des Alltags, nicht zu einer zusätzlichen Aufgabe.

Bildschirmsperre und Abmeldung in principa kurz erklärt
principa unterscheidet klar zwischen einer Bildschirmsperre und einer vollständigen Abmeldung.
Beide Funktionen verfolgen dasselbe Ziel, werden aber in unterschiedlichen Situationen eingesetzt.
Die Bildschirmsperre eignet sich für kurze Unterbrechungen. Der Arbeitsplatz wird gesichert und ist erst nach einer erneuten Anmeldung wieder zugänglich.
Die Abmeldung beendet die Sitzung vollständig und ist sinnvoll bei längeren Pausen, beim Arbeitsplatzwechsel oder am Ende des Arbeitstags.
Diese klare Trennung hilft principa Anwenderinnen und Anwendern dabei, je nach Situation die passende Sicherheitsfunktion zu nutzen.
Automatische Bildschirmsperre nach Inaktivität
principa kann den Bildschirm automatisch sperren, wenn über einen definierten Zeitraum keine Aktivität erfolgt. Diese Funktion greift zuverlässig, auch wenn eine manuelle Sicherung einmal vergessen wird.
Die Sperrzeit wird zentral vorgegeben und kann, abhängig von den vergebenen Berechtigungen, benutzerspezifisch angepasst werden. So lässt sich ein einheitliches Sicherheitsniveau festlegen, das dennoch flexibel genug für unterschiedliche Arbeitsbereiche bleibt.
Die automatische Bildschirmsperre bildet damit eine zusätzliche Sicherheitsebene im Klinik- und Praxisalltag.

Manuelle Sicherung des Arbeitsplatzes
Neben der automatischen Sperre stehen zwei manuelle Möglichkeiten zur Verfügung. Über das Schloss-Symbol in der principa Kopfleiste (ganz oben) kann der Bildschirm jederzeit sofort gesperrt werden. Diese Option eignet sich besonders für kurze Unterbrechungen, bei denen der Arbeitsplatz nur kurz verlassen wird.
Zusätzlich können sich Anwender bewusst über das Benutzermenü aus principa abmelden. Diese Variante empfiehlt sich bei längeren Pausen oder wenn ein Arbeitsplatz vollständig übergeben wird. Beide Möglichkeiten geben den Anwendern jederzeit Kontrolle über die Sicherheit ihres Arbeitsbereichs.

Automatische Bildschirmsperre systemweit festlegen
Die automatische Bildschirmsperre lässt sich in principa nicht nur benutzerspezifisch, sondern auch zentral für das gesamte System steuern. Dafür steht eine globale Einstellung zur Verfügung, mit der ein einheitlicher Standard definiert werden kann. Über die principa Suche (Globale Suche) kann die Einstellung StandardUserSettings aufgerufen werden. Dort lässt sich die Zeit für die automatische Bildschirmsperre systemweit festlegen. Diese Vorgabe gilt anschließend für alle Nutzer und sorgt für ein einheitliches Sicherheitsniveau im gesamten System. Je nach Berechtigung können einzelne Anwender diese Vorgabe weiterhin individuell anpassen.
Typische Praxissituationen und empfohlene Nutzung
Kurze Unterbrechungen lassen sich am besten über die manuelle Bildschirmsperre absichern. Bei Pausen, Schichtwechseln, Änderungen von userspezifischen Einstellungen oder generell am Tagesende ist eine vollständige Abmeldung die richtige Wahl.
Die automatische Bildschirmsperre dient als zusätzliche Absicherung für Situationen, in denen eben keine bewusste Anwender Aktion erfolgt.
Durch diese Kombination entsteht ein einfaches und wirkungsvolles Sicherheitskonzept, das sich nahtlos in den Praxisalltag integriert.
Erneute Anmeldung und sichere Passwörter
Nach jeder Bildschirmsperre oder Abmeldung ist eine erneute Anmeldung erforderlich. Das bedeutet, dass das Passwort erneut eingegeben werden muss. Dieser Moment spielt eine zentrale Rolle für die Sicherheit.
Generell gilt: Starke und zufällig generierte Passwörter, die mindestens 12 Zeichen inkl. Zahlen, Sonderzeichen etc. beinhalten, sind eine wichtige Grundlage, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Gleichzeitig müssen sie im Alltag praktikabel bleiben.
Passwortmanager können hier sinnvoll unterstützen, da sie sichere Passwörter erzeugen und komfortabel verwalten.
Bewährte Passwortmanager sind zum Beispiel:
- 1Password
- Dashlane
- Bitwarden
- LastPass
Sie helfen dabei, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit miteinander zu verbinden, ohne Passwörter mehrfach und unsicher zu verwenden.
Für Schnellleser: Die wichtigsten Punkte im Überblick
Für unsere Schnellleser haben wir die wichtigsten Aspekte vom Blog-Artikel kurz und kompakt zusammengefasst:
- Die automatische Bildschirmsperre schützt Daten nach Inaktivität
- Die manuelle Bildschirmsperre kann jederzeit per Klick aktiviert werden
- Die bewusste Abmeldung eignet sich für längere Unterbrechungen
- Sperrzeiten können abhängig von Berechtigungen benutzerspezifisch angepasst werden
- Nach jeder Sperre oder Abmeldung ist eine erneute Anmeldung erforderlich
- Sichere Passwörter und Passwortmanager erhöhen den Schutz im Alltag
Fazit
Die automatische Bildschirmsperre und die Abmeldung in principa sind einfache, aber sehr wirkungsvolle Funktionen für mehr Sicherheit im Praxisalltag. Sie helfen dabei, hochsensible Patientendaten zuverlässig zu schützen und lassen sich flexibel an unterschiedliche Arbeitssituationen anpassen. Durch die Kombination aus automatischer Sicherung, manueller Kontrolle und bewusster Abmeldung entsteht ein Sicherheitskonzept, das verständlich, alltagstauglich und leicht umzusetzen ist.